7.4. Die Gewähr erstreckt sich bei Reparaturen und Instandsetzungen auf die einwandfreie handwerkliche Ausführung sowie auf Maßhaltigkeit und Erhaltung der Festigkeit und Tragfähigkeit der instand gesetzten Fahrzeuge oder Fahrzeugteile. Bei Reparaturen verjähren die Gewährleistungsansprüche binnen eines Jahres nach Abnahme der Werkleistung; Verbrauchern gegenüber binnen 2 Jahre. 7.5. Werden bei der Montage von Aufbauten oder sonstigen Bauteilen in fremder Werkstatt Mängel an unseren Arbeiten festgestellt, sind wir vor Fortsetzung der Montage zum Zwecke der Beseitigung der Mängel zu verständigen. Unterbleibt diese Benachrichtigung, gehen die dadurch entstandenen Mehrkosten oder sonstigen Nachteile zu Lasten des Bestellers. 7.6. Wir haften nicht für • Mängel an Aggregaten, deren Behebung nicht in den Umfang des Reparaturauftrages fallen und die nicht erkennbar waren • Diebstahl an unverschließbaren Fahrzeugen • Schäden an Motoren aufgrund fehlenden Frostschutzes • den Inhalt oder die Ladung der uns zur Reparatur übergebenen Fahrzeuge. 7.7. An den uns zur Instandsetzung übergebenen Gegenstände steht uns ein Pfandrecht für die durch die Instandsetzung entstehenden Kosten und Auslagen zu. Das vertragliche Pfandrecht kann auch wegen Forderungen aus früher durchgeführten Arbeiten und allen sonstigen Leistungen geltend gemacht werden, soweit diese mit dem Auftragsgegenstand in Zusammenhang stehen. Für sonstige Ansprüche aus der Geschäftsverbindung gilt das vertragliche Pfandrecht nur, soweit diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. 8. Widerrufsrecht 8.1. Dem Besteller steht, sofern er die Bestellung über unseren Online-Shop tätigt und Verbraucher i. S. v. § 13 BGB ist, das Recht zu, innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware ohne Angabe von Gründen den zwischen Verkäufer und Kunden abgeschlossenen Vertrag zu widerrufen. Dieser Widerruf hat schriftlich, in Textform oder durch Rücksendung der Ware zu erfolgen. Eine ausführliche Belehrung über das Widerrufsrecht und die Widerrufsfolgen findet der Besteller unter Punkt 8.3. 8.2. Tritt der Besteller gemäß Absatz (8.1) unberechtigt von einem erteilten Auftrag zurück, kann der Verkäufer, unbeschadet der Möglichkeit, einen höheren Schaden geltend zu machen, 10% des Verkaufspreises für die durch die Bearbeitung des Auftrages entstandenen Kosten und für entgangenen Gewinn fordern. Sofern der Verkäufer auftragsgemäß den Warengegenstand gemäß den Wünschen des Bestellers bereits gefertigt oder beschaffen hat, ist der Besteller bei unberechtigtem Rücktritt zur Zahlung des vollen Kaufpreises verpflichtet. Dem Besteller bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten. 8.3. Der Besteller hat ein Widerrufsrecht, über das der Verkäufer den Besteller in der automatischen Empfangsbestätigung / Bestellbestätigung per E-Mail (Zugangsbestätigung) belehrt. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die auf der Website des Verkäufers jederzeit über den Button „Widerrufsbelehrung“ abgerufen und dort vom Besteller durch Anklicken des Feldes „Speichern“ oder „Drucken“ am Fuß der Seite abgespeichert und/ oder ausgedruckt werden kann. Der Verkäufer bietet dem Besteller eine freiwillige Rückgabemöglichkeit innerhalb von 14 Tagen. Das bedeutet der Besteller kann innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Lieferung die unbenutzte Ware einfach und unkompliziert an den Verkäufer zurückgeben. Bei Speditionsware kann der Verkäufer dem Kunden Rücksendekosten bis zu 300€ auferlegen, aber immer nur die tatsächlich entstanden Kosten. Bei paketfähiger Ware, der Verkäufer dem Besteller die unmittelbaren Kosten der Rücksendung auferlegen. Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Kann der Besteller dem Verkäufer die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, muss der Besteller dem Verkäufer insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung – welche dem Besteller etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Im Übrigen kann der Besteller die Pflicht zum Wertersatz für eine, durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sachen entstandene Verschlechterung vermeiden, indem er die Sache nicht wie sein Eigentum in Gebrauch nimmt und alles unterlässt, was deren Wert beeinträchtigten könnte. Um ein Rücksendeformular erhalten zu können, muss der Besteller auf das vom Verkäufer verwendete Rücksendeportal gehen, welches der Kunde über den Shop des Verkäufers (www.agro-center) unter dem Punkt „Widerrufsbelehrung“ oder www.agro-center.de/ widerrufsbelehrung erreichen kann. Unfrei zurückgeschickte Pakete werden vom Verkäufer nicht angenommen. Die durch die Annahmeverweigerung entstehenden Kosten müssen von dem Besteller getragen werden. 9. Gewährleistung und Schadensersatz 9. Der Verkäufer leistet Gewähr für die Mangelfreiheit der bestellten Ware entsprechend dem jeweiligen Stand der Technik zum Zeitpunkt der Übergabe. 9.2. Die Ansprüche auf Mangelbeseitigung des Kunden sind vorrangig auf einen Nacherfüllungsanspruch, d. h. Nachbesserung- oder Ersatzlieferung, beschränkt. Der Verkäufer hat das Wahlrecht zur Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Bei zweimaligem Fehlschlagen der Nachbesserung oder Ersatzlieferung kann der Besteller Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Die Nachbesserung ist fehlgeschlagen, wenn und soweit eine dem Verkäufer zur Nacherfüllung gesetzte Frist ergebnislos verstrichen ist. Die Voraussetzungen für die Ausübung des Rücktrittsrechts bestimmen sich nach § 323 BGB. Die vorstehende Regelung gilt nicht für Verbraucher. Insoweit gelten die gesetzlichen Regelungen. 9.3. Die Verjährungsfrist für Sachmängel beträgt bei neu hergestellten Sachen ein Jahr ab Ablieferung der Sache. Der Verkauf von gebrauchten Sachen erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmangelhaftung. Die vorstehenden Regelungen gelten nicht, sofern der Besteller Verbraucher i. S. v. § 13 BGB ist. Im Falle eines Verbrauchsgüterkaufs gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen. 9.4. Der Verkäufer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Kunde Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Arglist, Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich Arglist, Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit unserer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit dem Verkäufer keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden, höchstens jedoch auf den von der Betriebshaftpflichtversicherung des Verkäufers gedeckten Betrag von 5 Mio EURO begrenzt. Im übrigen ist die Schadensersatzhaftung ausgeschlossen; insoweit haftet der Verkäufer insbesondere nicht für Schäden, die nicht am Liefergegenstand entstanden sind, es sei denn, es handelt sich dabei um eine Verletzung von Leben, Körper und/oder Gesundheit. Die zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt ebenfalls unberührt. 9.5. Im Falle der Nachbesserung ist der Verkäufer verpflichtet, alle zum Zwecke der Mangelbeseitigung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen, sofern sich die Kosten nicht dadurch erhöhen, dass die Kaufsache an einen anderen Ort als den Erfüllungsort verbracht wurde. 9.6. Die vorstehenden Regelungen gelten auch für Schäden, die bei der Fehlerbeseitigung oder dem Austausch von Produkten im Rahmen der Sachmangelhaftung eintreten. 9.7. Die Ansprüche des Bestellers aus der Sachmangelhaftung setzen voraus, dass dieser seinen nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten ordnungsgemäß und rechtzeitig nachgekommen ist. Etwaige Mängel, Beschädigungen und Mengenabweichungen sind dem Verkäufer unverzüglich schriftlich anzuzeigen, und zwar: bei erkennbaren Mängeln unverzüglich und bei anderen Mängeln, die auch bei sorgfältiger Prüfung nicht sofort entdeckt werden können, unverzüglich nach deren Entdeckung. Unterbleibt eine fristgerechte Mängelrüge, können aus solchen Mängeln keine Ansprüche mehr gegen den Verkäufer geltend gemacht werden. Für Transportschäden gilt die Sonderregel gemäß Ziffer 9.8. Für den Fall einer Mangelrüge, behält sich der Verkäufer das Recht zur Besichtigung und Prüfung der beanstandeten Ware in unverändertem Zustand vor. 9.9. Bei Geltendmachung der vertraglichen Ansprüche wegen eines Sachmangels, behält sich der Verkäufer die vorherige Geltendmachung etwaiger Garantieansprüche gegen den Hersteller vor. 10. Haftung aus anderem Rechtsgrund 10.1. Eine über die unter der Ziffer 9. verankerte Haftung hinausgehende Haftung auf Schadensersatz ist, ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs, ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für die Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertragsschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen oder wegen deliktischer Ansprüche auf Ersatz von Sachschäden nach § 823 BGB. 10.2. Soweit die Schadenersatzhaftung dem Verkäufer gegenüber ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Schadenersatzhaftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers. 11. Unternehmerrückgriff 11.1. Wenn der Kunde die verkaufte Sache im Rahmen seines gewerblichen Betriebes an einen Verbraucher weiterverkauft und die Sache als Folge ihrer vom Verkäufer zu vertretenden Mangelhaftigkeit zurücknehmen oder den Kaufpreis mindern musste, so kann der Kunde uns gegenüber seine Sachmangelansprüche ohne Fristsetzung geltend machen. 11.2. Der Kunde kann zudem Ersatz der Aufwendungen verlangen, die er im Verhältnis zum Verbraucher zu tragen hatte, wenn der vom Verbraucher geltend gemachte Mangel bereits beim Übergang der Gefahr auf den Kunden vorhanden war. Aufwendungen sind insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten. 11.3. Der Kunde hat im Rahmen dieses Unternehmerrückgriffs keinen Anspruch auf Schadensersatz. 11.4. Die Pflicht des Bestellers nach § 377 HGB bleibt von den vorstehenden Regeln unberührt. 12. Datenschutz – Datenermittlung 2.1. Der Verkäufer ist berechtigt, sämtliche Daten über den Kunden, die im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung stehen, zum Zwecke der Vertragsdurchführung unter Beachtung der Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes elektronisch zu speichern und zu verarbeiten. 12.2. Der Besteller willigt ein, dass die Firma Fliegl Agro-Center GmbH an die CRIF GmbH Daten über nicht vertragsgemäßes Verhalten, wie z. B. Zahlungsverzug, Rücklastschriften, Mahnbescheide, etc. und Kommunikationsdaten übermittelt. Diese Meldungen dürfen nach dem Bundesdatenschutzgesetz nur erfolgen, soweit dies nach Abwägung aller betroffenen Interessen zulässig ist. Die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG speichert und übermittelt die Daten an ihre Vertragspartner in Deutschland. Die Daten enthalten Informationen über die Zahlungswilligkeit und Zahlungsfähigkeit von Unternehmen. Vertragspartner der Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG sind Firmen aus Industrie, Dienstleistung und Handel, die Lieferungen und Leistungen gegen Kredit gewähren. Die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG stellte personenbezogene Daten nur zur Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse hieran glaubhaft dargelegt wurde. Der Besteller kann schriftlich Auskunft bei der Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG zu den über sein Unternehmen gespeicherten Daten erhalten. 13. Gerichtsstand – Erfüllung – Rechtswahl 13.1. Erfüllungsort für sämtliche Lieferungen ist der Sitz der Gesellschaft. 13.2. Gerichtsstand: Sofern es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann im Sinne des HGB, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist, je nach Streitwert, das Amtsgericht Altötting bzw. Landgericht Traunstein ausschließlicher Gerichtsstand. 13.3. Der Vertrag unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. UNKaufrecht findet keine Anwendung. 13.4. Sollten einzelne Bestimmungen der Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so bleibt die Wirksamkeit des Vertrages hiervon im Übrigen unberührt. Unwirksame Bestimmungen werden durch gesetzliche Regelung ersetzt. 14. Widerspruchsrecht Werbemittelempfänger Wenn der Kunde künftig unsere Informationen und Angebote nicht mehr erhalten möchten, kann der Kunde der Verwendung seiner Daten für Werbezwecke widersprechen. Der Kunde hat dies schriftlich unter Beifügung des Werbemittels und Angabe seines Namens und seiner Anschrift an unsere Adresse mitzuteilen. Sonstiges Alle vorhergehenden Kataloge verlieren hiermit ihre Gültigkeit. Alle Angaben ohne Gewähr; Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Alle Preise in Euro. Der gesamte Inhalt dieses Kataloges, sowie das Layout sind Urheberrechtlich geschützt. 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